Motorradtouren Wandertouren

Tourentipp zum Warmwerden

Wir sind „verkehrstechnisch“ sehr gut angebunden. Direkt an der A4 und B7 / B88 können wir in 4 Himmelsrichtungen starten und haben im Umkreis von 100 km die schönsten Touren. So können wir im Norden das Harzer Vorland und den Harz befahren, im Osten liegt der Thüringer Wald mit vielen kleinen und kurvenreichen Straßen, im Süden wartet die Röhn und im Westen der Hohe Meißner und das Werratal.

Unser Favorit für heute: einmal rund um den Inselsberg, mit 915m die höchste Erhebung im westlichen Thüringer Waldes.
dabei führt der Weg durch die kleine Bergstadt Ruhla, über den Rennsteig nach Brotterode bis hoch auf den Inselsberg. Bei guten Sichtverhältnissen kann man bis zum Brocken in den Hatz schauen. jetzt geht’s weiter nach Tabarz und Friedrichroda, von Georgenthal nach Steinbach –Hallenberg. Ein Kurventraum für jeden Biker!!
Wenn sich der kleine Hunger meldet: auf nach Oberhof. denn an der Wegscheide gibt es eine der besten Thüringer Bratwürste, die man nicht verpassen sollte! Nun geht’s weiter in Richtung Zella – Mehlis und von dort nach Schmalkalden, ein Städtchen mit wunderschönem Fachwerk. Unser Ziel ist aber Bad Liebenstein, denn hier sitzt man in dem auch von Bikern sehr beliebten Eiscafe`“Polarstern“ und genießt einen „Mohrenkopf“.
Jetzt sind es nur noch25 waldige und kurvenreiche Kilometer bis Wutha, und ein schöner Tag geht zu Ende!

Die Motorräder stehen direkt auf dem Hoteleigenen Parkplatz und bei schlechtem Wetter wird kurzerhand unser Heizungskeller zum Trockenraum umfunktioniert!
Bei Gruppenanreisen von mehr als 10 Personen bieten wir zur Übernachtung auch die Möglichkeit der Halbpension an.

Gerne führen und begleiten wir auch Eure Tagestouren

Thüringer Wald   Bikerfreundlich
Wanderparadies direkt vor der Haustür

Es laden ein: Die Hörselberge mit ihren sagenumwobenen Felsen und Höhlen.
Wir starten am „Bamberger Hof“, gehen in Richtung Weinbergstrasse unter der Bahnunterführung durch, über die „Hörsel“ hinweg und dann links in Richtung Ortsausgang. Dort befindet sich zwischen 2 alten Linden ein Denkmal, das dem Leutnant Friedrich Hellwig gewidmet ist. Er befreite 1806 mit nur 55 Husaren in einem Handstreich 4000 Preußen aus napoleonischer Gefangenschaft. Von dort gehen wir dann rechts hoch, unter der Stadtautobahn durch um dann rechts ins Kirchtal abzubiegen. Vor uns liegen die schroffen Kalksteinklippen, die uns mit Ihren Muschelkalkablagerungen Einblicke in die Entstehung dieser markanten Bergrücken bieten. Der Markierung (grünes Dreieck) folgend, steigen wir am Nordhang zum Kamm des Kleinen Hörselberges auf. Auf der Südseite finden wir außerordentlich seltene und zum Teil vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten. Unter anderem wurden hier 24 Arten und Gattungen von Orchideen nachgewiesen. Oben angekommen genießen wir den herrlichen Panoramablick über die Höhen des Thüringer Waldes mit Rennsteig und dem 916 m hohen Inselsberg bis hin zur Wartburg über Eisenach. Zu unseren Füßen liegen das Erbstrom- und das Hörseltal. Auf unserer Wanderung über den Kamm kommen wir an alten Grenzsteinen und je nach Jahreszeit wahren Blütenteppichen von Märzenbechern, Bärlauch, Schlüsselblumen, Veilchen und Graslilien vorbei. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir das Hörselberghaus, das bereits seit 1890 als Schutz– und Gasthaus betrieben wird. Nach einer ordentlichen Stärkung wandern wir weiter in Richtung Tannhäuser- und Venushöhle. Der Große Hörselberg ist der Zauberberg der Frau Holle und Frau Venus. Er ist Heimstatt des Tannhäusers, des Germanengottes Wothan, sowie des treuen Eckhardt mit seinem wilden Heer. Hier wurde Richard Wagner zu seiner Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“ inspiriert, die 1845 in Dresden uraufgeführt wurde! Auf unserem weiteren Weg abwärts kommen wir am Jesusbrünnlein vorbei, an dem alljährlich jeden Sonntag nach Pfingsten der Waldgottesdienst stattfindet, an dem unter anderem die Kräuter der „Waldapotheke“ gesegnet werden. Durch den Zapfengrund geht’s dann am Kahlenberg wieder ganz gemütlich nach hause!!